Ostern ist Innehalten, Besinnung, Neubeginn und Gemeinschaft
Die Osterzeit bietet vielen Menschen die Gelegenheit, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft für das Kommende zu schöpfen.
Die Osterfeuer sind in diesen Tagen ein starkes Zeichen. Sie stehen sinnbildlich dafür, innezuhalten, Altes loszulassen und Raum für Neues zu schaffen – und bringen zugleich Menschen zusammen.
Ein besonderes Beispiel dafür ist das Osterfeuer in Goldbeck: Während in den anderen Ortsteilen von Rinteln bereits am Karsamstag gefeiert wird, hat es dort Tradition, das Feuer erst am Ostersonntag zu entzünden.
Ich durfte dort die „Versteigerung“ moderieren, die fester Bestandteil des Abends ist: Wer als Letzter einen Euro in den Feuerwehrhelm legt, erhält den Zuschlag und darf das Feuer anzünden. Eine schöne Tradition, die zeigt, wie lebendig Gemeinschaft vor Ort ist.
Mit dem Frühling wird dieser Neubeginn sichtbar: Die ersten Blüten zeigen, dass nach kargen Zeiten neues Leben wächst. Gleichzeitig sind es die gemeinsamen Momente, die diese Zeit besonders machen – Gespräche, gemeinsames Lachen und das Gefühl von Zusammenhalt.
Ostern erinnert uns daran, wie wichtig Zusammenhalt, Gemeinschaft und der Mut zum Neubeginn sind – im persönlichen Leben ebenso wie für unsere Gesellschaft.
Mein besonderer Dank gilt den vielen Feuerwehren und Vereinen, die mit großem Engagement diese Tradition lebendig halten und Begegnung ermöglichen.
Gerade an Feiertagen wird zudem deutlich, wie viele Menschen für unsere Gemeinschaft im Einsatz sind. Ob ehrenamtlich oder hauptamtlich – ihnen allen gilt mein herzlicher Dank.
Dieser Zusammenhalt vor Ort ist keine Selbstverständlichkeit – er ist die Grundlage für ein starkes und lebenswertes Schaumburg.