Die gesamte Bandbreite der Verwaltung ist mir vertraut. Dabei liegt ein Schwerpunkt meiner Arbeit auf sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe

Ich setze mich entschieden für chancengerechte Bildung und Teilhabe ein, etwa durch die Einführung eines landkreisweiten Poolmodells von Schulbegleitungen an allen Schulen oder durch die Neuaufstellung der Beschäftigungsförderung und der Jugendwerkstatt im Landkreis, um insbesondere jungen Menschen neue Perspektiven zu geben und neben einer Verbesserung der Übergänge in Ausbildung und Arbeit auch die soziale Integration zu stärken. Die schulische Inklusion erfordert Mut zu Investitionen und konzeptionelle Weiterentwicklungen. 

Mein Ziel ist es, dass alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Fähigkeiten, gleiche Chancen erhalten und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. 

Die enge Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt ist mir besonders wichtig. Bereits im Dezernat Recht und Ordnung pflegte ich einen engen und konstruktiven Austausch mit den Ehrenamtlichen und Organisationen wie der Feuerwehr, des DRK, THW, ASB. Praktisch sichtbar wurde diese gute Zusammenarbeit etwa bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme 2016 und 2022, dem Aufbau und Betrieb des Impfzentrums während der Corona-Pandemie und der Bewältigung des Hochwassers Weihnachten 2023. Auch im Bereich des Naturschutzes konnten durch einen offenen Austausch an Runden Tischen tragfähige Lösungen entwickelt werden. Auf diese wertvolle Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt setze ich auch in sozialen Bereichen, wie bei den Präventionsangeboten der sog. Frühen Hilfen mit der AWO und den Kinderschutzbünden. Ehrenamtliche sind unverzichtbare Stützen unseres Gemeinwesens, und ihre Belange werde ich als Landrätin stets mit Respekt und Unterstützung begleiten. 

Angesichts der angespannten Finanzsituation stehe ich für einen sorgsamen und verantwortungsvollen Umgang mit kommunalen Ressourcen. Digitale Innovationen und Verwaltungsmodernisierung sollen für mehr Effizienz sorgen, dabei aber niemanden zurücklassen – insbesondere nicht Schwächere und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ohne digitalen Zugang. 

Trotz angespannter Haushaltslage muss gezielt investiert werden: 

  • Zentrale Aufgaben bleiben Investitionen in Schulen und Bildungseinrichtungen, in bezahlbaren Wohnraum, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz, in eine stabile Gesundheitsversorgung bei uns im ländlichen Raum sowie in die Verkehrsinfrastruktur, einschließlich des kontinuierlichen Ausbaus eines zukunftsfähigen Mobilitätskonzeptes, damit insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht abgehängt werden.
  • Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind ebenfalls zentrale Aufgaben, die ich weiter entschlossen voranbringen möchte.
  • Ich lege großen Wert auf eine strategische Wirtschaftsförderung. Die gezielte Ansiedlung neuer Betriebe und die Unterstützung der heimischen Wirtschaft schafft und sichert Arbeitsplätze und stärkt die kommunalen Einnahmen – eine wichtige Voraussetzung, um Schaumburg als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu erhalten und auszubauen.
  • Die Pflege Schaumburger Tradition und Kultur, die Förderung unseres vielfältigen Vereinslebens in Musik, Sport und Gesellschaft sind Lebensqualität und verbinden und stärken unsere Gemeinschaft, Jung und Alt, können Neubürgerinnen und Neubürger einbeziehen und integrieren. 

Ich bin verheiratet und Mutter von drei Kindern. Meine Erfahrungen als Elternteil stärken mein Engagement für ein kinder- und familienfreundliches Schaumburg, für gleiche Bildungschancen, soziale Teilhabe und Gerechtigkeit. Kinder und Jugendliche brauchen unsere Unterstützung. Je früher und zielgerichteter wir bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen ansetzen, desto besser wird uns als Gesellschaft eine Chancengerechtigkeit gelingen. Durch Teilhabe erlernen schon die Jüngsten demokratische Prozesse. 

Mit meiner langjährigen Führungs- und Verwaltungserfahrung und meiner guten Vernetzung möchte ich unsere Region sozial, inklusiv und zukunftsfähig gestalten.