Heiko Monden hat mir in Auhagen gezeigt, wie die Wärmewende vor Ort funktionieren kann.

Im Neubaugebiet Dühlholzkämpe-Süd wurde 2022 ein kaltes Nahwärmenetz in Betrieb genommen. Es versorgt 25 Bauplätze mit insgesamt 33 Wohneinheiten – ganz ohne fossile Brennstoffe.

Die Energie stammt aus oberflächennaher Geothermie und wird vor Ort dezentral durch Wärmepumpen nutzbar gemacht. Das Netz arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen und eignet sich besonders für gut gedämmte Neubauten mit Flächenheizung.

Und gerade in dieser Hitzeperiode zeigt sich ein weiterer Vorteil: Wo die technischen Voraussetzungen dafür vorgesehen sind, kann das System im Sommer auch zur umweltfreundlichen Kühlung der Häuser genutzt werden. ☀️❄️

Auhagen ist damit ein hervorragendes Praxisbeispiel für eine fossilfreie Quartiersversorgung im ländlichen Raum.

Für mich zeigt dieses Projekt: Die Wärmewende muss nicht überall gleich aussehen. Wir brauchen passende Lösungen vor Ort, die zukunftsfähig sind und einen konkreten Nutzen für die Menschen haben.

Danke, Heiko Monden, für den spannenden Einblick in dieses besondere Projekt!